Der Mensch als Mitte des Raums

Räume existieren als Vorstellung. Es sind Bauwerke der Auffassungsgabe, Erfahrung und Vorstellung des Menschen. Deshalb ist der Mensch Architekt des Raums und seine Mitte.

Erfülltes Lebensraum

Der Sinn des Raums besteht für uns in der Lebenserfüllung. Ohne Leben hat der Raum keinen Sinn und hört auf zu existieren. Der Sinn des Lebens liegt demnach im Leben selbst. Deshalb ist es wichtig darüber nachzudenken unter welchen Bedingungen ein erfülltes Leben geführt werden kann.

Geistige Flexibilität

Die Beweglichkeit des Menschen außerhalb seiner physischen Basis beschreibt ihn als humanes und sozialisiertes Individuum. Er kommuniziert und gestaltet die Umwelt indem er sich vor Allem im Geiste bewegt.

Lebensraum als Inhalt

Der Mensch ist kein Gefäß, sondern sein Inhalt. Zu sein und leben als Inhalt ist für den Menschen selbstverständlich. Dieser Mensch als Inhalt ist der Raum als Vorstellung. Erst durch den Menschen fängt der Raum an zu existieren und bekommt einen Sinn.

Raum ist ein nicht abschließend definierter Begriff

Der Raum ist subjektiv und einzigartig. Er kann unter unterschiedlichen Aspekten betrachtet werden. Wir leben und verändern den Raum nach Bedarf, Bedeutung, Eigenschaft und Wirkung. Der Sinn des Raums besteht für uns in der Lebenserfüllung. Ohne Leben hat der Raum keinen Sinn und hört auf zu existieren. Der Sinn des Lebens liegt demnach im Leben selbst. Deshalb ist es wichtig darüber nachzudenken unter welchen Bedingungen ein erfülltes Leben geführt werden kann.

Bedeutung und Wirkung

Die Funktion, Bedeutung und Wirkung der Umwelt definiert jedes Individuum unterschiedlich. Diese Definition ist eine Ansammlung, ein Raum und Gefäß, gefüllt mit Sinneswahrnehmungen, Abbildern geistiger Arbeit und gesellschaftlichen Normen. Das soziale Umfeld ist für den Menschen so wichtig, dass es uns in eine allgemeingültige Objektivität hineinzwingt. Der Raum wird dadurch brauchbar und mittelbar. Auf dieser Basis entwickelt sich eine objektive Äußerung, wodurch ein Innenraum im Außenraum entsteht. Die Verortung im Raum findet also nicht nur anhand der physischen Verhältnismäßigkeit, sondern auch mittels Reflektion innerhalb eines Gruppenverbands statt, wodurch wir von dieser abhängig werden.

Menschliches Raumkonzept

Der Mensch bildet den Raum mit den Sinnen und seiner Vorstellungskraft. Menschliche Vorstellungskraft ist ein Raum an sich. Wir kreieren mittels dieser Kraft unsere jeweils einzigartige, reale Welt. Das Lebendige am Menschen ist der Raum. Das Humane ist ein Gefäß einer unbestimmten Größe.

Das Tauschgeschäft ist das wichtigste Geschäft der menschlichen Spezies.

Das, was der Mensch hat, wird er nur im Tausch wieder los. Wenn ich mit einem leeren Beutel in den Wald gehe, so kann ich diesen dort mit allem Möglichen voll machen. Wenn der Beutel aber bereits voll ist, bevor ich mich in den Wald begebe, so kann ich von dort nichts mitnehmen. Wenn der Mensch den Raum erfahren möchte, muss er sich frei machen, damit der Raum in ihm wachsen kann, damit er im Tausch die Erkenntnis erlangen kann.

Die Welt wird durch den Menschen in Grenzen gefasst

…weil er den Raum erst im Verlauf erfährt. Diese unsichere Position ist eine Bedingung und ein Dauerzustand des Lebendigen. Dieser Zustand ist eine Bewegung als Selbstzweck. Erst durch Bewegung erkennen wir, in welchem Verhältnis wir zur Welt stehen und gewinnen dadurch eine vorläufige Stabilität.

Glück wird oft idealisiert

Glück ist ein Gefühl wie die Liebe und Freude. Man kann es nur erleben, wenn man es teilt. Die Vorstufe zum Glück ist Zufriedenheit. Leider wird Zufriedenheit oft mit Befriedigung verwechselt. Zufriedenheit bedeutet innerlich ausgeglichen zu sein und nichts anderes zu verlangen, als das, was man hat. Diese Definition setzt die Kenntnis von dem voraus, was für die freie, autarke Lebenspraxis des Menschen von Bedeutung ist. Das, worauf es am Haben ankommt, ist die Menge und die Größe an Dingen, welche uns die Raumerfahrung erschweren. Die meisten Menschen haben zu viel Gegenständliches, und von dem, was sie zu einem Gegenstand machen. Sie sorgen sich darum, und weil sie wissen, dass alles vergänglich ist, sind sie unzufrieden.